Sonntag, 25. April 2010

Die OECD spricht Englisch und Franzoesisch, Deutsch nur punktuell

In der Studie
http://www.oecd.org/dataoecd/0/7/43201507.pdf beschreibt sich die OECD wie fogt:

"Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) ist ein einzigartiges Forum, in dem 30 Regierungen, die sich zu Demokratie und Marktwirtschaft verpflichtet haben, zusammenarbeiten, um die mit der Globalisierung der Weltwirtschaft verbundenen Herausforderungen im Wirtschafts-, Sozial-, Umwelt- und Governance-Bereich anzugehen, und aus den daraus erwachsenden Chancen Nutzen zu ziehen. Die Arbeitsweise der OECD lässt sich beschreiben als ein Prozess, indem zuerst vergleichende Daten ermittelt und analysiert werden, die anschließend in einem gemeinsamen politischen Raum diskutiert werden, um Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Themen zu entwickeln. Die gegenseitigen zwischenstaatlichen Prüfungen, der multilaterale Diskurs von gleichrangigen Partner sind der Schlüssel zur Effizienz der OECD.
Ein Großteil des von der OECD gesammelten und ausgewerteten Materials wird in Printform oder online veröffentlicht.
Hier reicht die Skala von Presseerklärungen, regelmäßigen Datensammlungen und Projektionen bis zu einmaligen Veröffentlichungen bzw. Monographien zu bestimmten Themen, von Wirtschaftsberichten über die einzelnen Mitgliedsländer bis zu Berichten über regelmäßig durchgeführte Prüfungen der Bildungssysteme, der Wissenschafts- und Technologiepolitik sowie der Ergebnisse im Umweltbereich.
Weitere Informationen zur OECD unter www.oecd.org/about ."

Bemerkenswert finde ich, dass die offiziellen Sprachen bei der OECD nur Englisch und Franzoesisch sind. Dementsprechend sind auch die Websites nur in diesen Sprachen aufrufbar, in der Regel auch die Publikationen. Fuer eine breitere Einbeziehung auch der Buerger in den einzelnen Mitgliedsstaaten
http://www.oecd.org/countrieslist/0,3351,en_33873108_33844430_1_1_1_1_1,00.html  waere es wichtig, zumindest die Dokumentationen in den Muttersprachen der Mitgliedslaender verfuegbar zu machen. Die nationalen Seiten der Laendervertretungen decken das nicht ab.

Mich hatten jetzt speziell die Dokmentationen des OECD-Zentrums für Entrepreneurship, KMU und Lokalentwicklung (CFE) interessiert.

Zunaechst mal die Eigendarstellung dieses CFE aus der eingangs erwaehnten PDF-Datei:

"Das OECD-Zentrum für Entrepreneurship, KMU und Lokalentwicklung (CFE) wurde 2004 vom Rat der OECD eingerichtet, um integrierte Ansätze in der wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung voranzutreiben. Ein Schwerpunkt der Zusammenarbeit mit nationalen, regionalen und lokalen Regierungen in OECD-Mitgliedsstaaten sowie zahlreichen Nichtmitgliedsstaaten, ist die Entwicklung einer „unternehmerischen“ Gesellschaft. Darüber hinaus unterstützt das CFE Regierungen und ihre Partner aus Zivilgesellschaft und Wirtschaft bei der Gestaltung und Umsetzung innovativer Politikansätze, die nachhaltiges Wachstum, integrierte Entwicklung und soziale Kohäsion fördern sollen. Innerhalb der
OECD stärkt das CFE erfolgreich Synergien zwischen den Aktivitäten verschiedener OECD-Abteilungen rund um die Themen Entrepreneurship, KMU und lokale Entwicklung.
Mehr zu den Arbeitsfeldern und laufenden Aktivitäten des OECD-Zentrums für Entrepreneurship, KMU und Lokalentwicklung unter www.oecd.org/cfe ."

Bezogen auf die neuen Bundeslaender wurde 2009 diese Studie (auch in Deutsch und eingangs bereits verlinkt!) veroeffentlicht: "Hochschule, Innovation und Unternehmertum. Kriterien und Beispiele guter Praxis".
Das Beispiel auf S. 44 "Creative Women Entrepreneurship an der Universität Essex" finde ich bemerkenswert und vorbildlich, weil  "Erfolgreiche Unternehmerinnen agieren als Referentinnen, Vorbilder und Mentorinnen".
Genau das fehlt uns auf breiter Ebene im ganzen Entrepreneurship-Education-Rummel.

Fuer Juni 2010 ist eine weitere, interessante Publikation angekuendigt, wohl leider nur in Englisch.

SMEs, Entrepreneurship and Innovation

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