Mittwoch, 29. Februar 2012

Der Traum von einer Superdatenbank fuer Wissenstransfer

Technologie Scouts haben es unendlich schwer, aus der sie überwältigenden Flut neuer Forschungsideen, Forschungsergebnisse und Patente die passenden Perlen für ihre Arbeitgeber zu erkennen und heraus zu fischen. Und wer hat Schuld daran? - Natürlich die undisziplinierten Wissenschaftler, die ohne Ansage so vor sich hinforschen.
Man könnte ja Patentdatenbanken durchforsten. Aber davon gibt es ja so viele. Es gibt auch Technologietransferdatenbanken, doch leider noch mehr als Patentdatenbanken. Und woher soll man wissen, ob die aktuell sind. Ach ja, auch Veröffentlichungslisten und Forschungsprojektdatenbanken mit den ersten zarten Forschungspflänzchen gibt es massenhaft. Und dann noch Messen, Fachtagungen,Workshops usw., wer soll denn da noch durchblicken.
Man stelle sich nurmal die Pharmaindustrie vor, für die es nach den vielen abgelaufenen Patenten ohne neue Blockbuster mit Milliardengewinnen ums nackte Überleben geht.
Also, so geht das nicht weiter. Wir brauchen dringend Qualitätsstandards, die vorgeben, wie Wissenschaftler ihre Forschungsergebnisse zu formulieren und zu dokumentieren haben. Und das wird dann in eine Superwissensdatenbank gepackt, natürlich mundgerecht aufgearbeitet zum bequemen AbAufgreifen durch die Industrie. Das würde viel Zeit und Mühe sparen - und Arbeitsplätze retten. Das wollen wir doch alle, oder?

Ich habe mal gelesen, dass man alles, was im www veröffentlicht wurde, auch systematisch durchforsten und auswerten kann. Ob die Technologie Scouts davon auch schon mal etwas gehört haben?

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